
Bauchwandbruch
Bauchwandbruch
Ein Bauchwandbruch tritt auf, wenn Organe oder Gewebe durch eine Lücke in der Bauchwand hervortreten. Diese Hernien können an verschiedenen Stellen der Bauchwand auftreten, einschließlich der Stellen, an denen frühere chirurgische Schnitte gemacht wurden, was als Narbenbruch bekannt ist. Als Spezialist für Hernien bietet Dr. Szyszkowitz zahlreiche, schonende Methoden zur Versorgung von Bauchwandbrüchen an.
Ein Nabelbruch, auch als Umbilikalhernie bekannt, tritt auf, wenn sich Teile des Darms oder des Fettgewebes durch eine Lücke im Bereich des Nabels drängen. Diese Art von Hernie ist besonders häufig bei Neugeborenen und Kleinkindern, kann aber auch Erwachsene betreffen, insbesondere bei erhöhtem Bauchdruck durch Schwangerschaft, Übergewicht, oder chronisches Husten.
Operationen im Bauchbereich hinterlassen Narben. Im Bereich dieser Schwachstellen können sich Lücken bilden, durch die Gewebe nach aussen tritt. Man spricht dann von Narbenhernien oder Narbenbrüchen. Diese finden sich häufig in der Mittellinie nach Operationsschnitten.
Brüche, die in der Mittellinie oberhalb des Nabels entstehen, werden als epigastrische Hernie bezeichnet. Oft findet sich hier eine Ausdünnung der Faszie, eine sogenannte Rectusdiastase, wodurch leichter Lücken und Brüche entstehen.
Eine Rectusdiastase ist eine Verbreiterung der Mittellinie zwischen den Bäuchen der geraden Bauchmuskulatur. Diese entsteht durch erhöhten Druck im Bauchraum, etwa durch Schwangerschaft oder Übergewicht. Eine Rectusdiastase kann zwar optisch störend wirken, ist aber an sich ungefährlich und bedarf meist keiner Operation. Allerdings besteht durch die Ausdünnung des Gewebes ein höheres Risiko, dass dort ein echter Bruch entsteht.
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